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„Was du verloren glaubtest nähert sich“


Moonysheet.png

Spitzname Moony
Spieler Fullmoonstar
Spezies Teramar - Wolf
Geschlecht männlich
Alter 3 Jahre
Größe 70 cm
Gewicht 61 Kg
Spezialitäten Kampf
Trait Wynngor
Klasse/Rang Kämpfer

Allgemeines Bearbeiten

Wesen: Fullmoonstar ist meist gut aufgelegt und versucht anderen Wölfen gegenüber freundlich und verständnisvoll zu sein. Obwohl er ein guter Kämpfer ist, versucht er immer erst Konflikte unter Artgenossen mit Worten zu lösen und greift nur bei Notwendigkeit auf gewaltsamere Mittel zurück. Fullmoonstar ist offen und lässt es andere wissen, wenn ihm etwas nicht passt. Allerdings hat er auch Geheimnisse, von denen nur er etwas weiß, die er niemals freiwillig preisgeben würde. Durch seine Vergangenheit ist er ab und zu ein wenig unsicher, was den Umgang mit anderen Wölfen angeht, findet sich aber dann doch meist schnell zurecht wenn er erkannt hat, wie die Situation steht und was genau gerade passiert. Er kann es auf den Tod nicht ertragen zu sehen, wie seine Artgenossen leiden. Auch Fullmoonstar hat in seinem Leben schon viele schmerzhafte und schlimme Erfahrungen mit den Menschen gesammelt. Während seiner bisherigen Reise durch das Land wurde er mehr als einmal von ihnen gejagt, verfolgt und beinnahe gefangen. Er empfindet ihnen gegenüber daher nichts als den blanken Hass. Er hasst sie für das was sie Ihm, seinem Rudel und seiner ganzen Art angetan haben.

Verhalten: Da er bisher nur eine kurze Zeit seines Lebens unter Wölfen verbracht hat, weiß er gelegentlich nicht genau, wie er auf das Verhalten seiner Artgenossen reagieren soll. Verbringt er allerdings eine gewisse Zeit unter anderen Wölfen und lernt diese näher kennen, schließt er sie schnell in sein Herz und versucht mit ihnen Freundschaft zu schließen. In neuen Situationen ist er manchmal sehr unsicher, was sich aber meist schnell wieder legt wenn er sich mit der Situation angefreundet hat und diese begreift. Dieses Misstrauen rührt mit unter von seiner Vergangenheit und der langen Zeit her, in der er allein durch das Land zog. Er ist deshalb manchmal auch ein bisschen stolz und kennt es zum Beispiel nicht, auf Befehle anderer zu reagieren. In Gegenwart seiner Artgenossen durchflutet ihn ein starkes Glücksgefühl, was sich durch seine meist gute Laune nach aussen hin auch zeigt (Das liegt ebenfalls daran, dass er lange Zeit allein unterwegs war und einfach froh ist, unter Artgenossen zu sein). Allerdings ist diese gute Laune wie fortgewischt, wenn er oder seine Freunde von jemandem, vor allem von Menschen, bedroht werden. Ist dies der Fall, wird er sehr ernst und scheut sich auch nicht davor, von seinen Zähnen gebrauch zu machen. Er liebt es zu rennen. Vor allem bei Nacht und noch besser bei Vollmond und sternenklarem Himmel. Fullmoonstar mag körperliche Anstrengung und die Herausforderung, die diese mit sich bringt.



Vorgeschichte Bearbeiten


Wie vielen anderen Wölfen in dieser Zeit, wurde auch das Schicksal von Fullmoonstar, seiner Familie und seinem ganzen Rudel von den Menschen bestimmt. Seine Welpenzeit verlebte er zusammen mit seinem Rudel und seiner Familie. Bis eines Tages etwas in sein Leben platzte, dass es grundlegend und für immer verändern sollte. Die Jungwölfe des Rudels waren zu dieser Zeit etwa gerade 7 Monate alt. Einige Menschen, die sich auf einem Ausflug in das Revier des Rudels verirrt hatten, sahen einige erwachsene Wölfe, die Fullmoonstar und seinen Geschwistern gerade die Gegend zeigten. Tage vergingen und nichts geschah. Doch dann plötzlich, in einer stürmischen, regnerischen Gewitternacht, kamen sie. Ein ganzer Jagdtrupp auf einmal. Die Wölfe merken allerdings rechtzeitig, dass sie in größter Gefahr waren. Ihnen gelang die Flucht aus dem teuflischen Hinterhalt, den die Menschen geplant hatten. Doch waren sie nicht in Sicherheit, denn Ihre Verfolger jagten die fliehenden Wölfe ohne jede Gnade. Das Rudel wusste, dass es mit den Jungwölfen bei sich niemals im Stande sein würde, den Menschen zu entkommen. Fullmoonstar und seine Geschwister versteckten sich daher in einer kleinen Höhle, während die restlichen Wölfe versuchten, die Menschen von dem Versteck fortzulocken und schließlich zu entkommen. Zusammengekauert und völlig verängstigt, versuchten die kleinen Wölfe so leise und unauffällig zu sein, wie es eben möglich war. Draußen zuckten Blitze über den Himmel und der tiefe Donner rollte über das Land. Doch plötzlich wurde der Lärm durch etwas noch Lauteres und Furchteinflössenderes übertönt. Ein Schuss. Für einen kurzen Moment war alles still…dann wieder Schüsse…diesmal eine ganze Serie. Was geschah da draussen? Fullmoonstar schossen viele Gedanken durch den Kopf, als auf ein Mal ein grelles Licht ins Innere der Höhle strahlte. Die Menschen hatten das Versteck entdeckt. Aus der kleinen Höhle gab es kein Entkommen. Und die Welpen dachten, es wäre nun vorbei. Einige Mitglieder des Trupps hatten für die Welpen allerdings andere Pläne, als sie einfach nur zu töten. Sie witterten ein Geschäft…denn was würden die reichen Menschen in der Stadt wohl für echte, lebende Wölfe bezahlen, mit denen sie tun und lassen konnten, was sie wollten? So wurden Fullmoonstar und seine beiden Geschwister mitgenommen. Die kleinen Wölfe wussten nicht, was mit dem Rest Ihres Rudels geschehen war und waren auch nicht im Stande überhaupt darüber nachzudenken. Viel zu groß war die Angst und die Ungewissheit, was nun mit ihnen passieren würde. Doch die Menschen hatten nicht damit gerechnet, lebende Tiere mit sich nehmen zu müssen. Da sie keine geeigneten Käfige hatten, musste ein provisorisch zusammen gezimmerter Ersatzkäfig herhalten, den sie in aller Eile aus allen möglichen Dingen zusammengebaut hatten, die sich auf den Fahrzeugen finden ließen. Sie steckten die Wölfe hinein und machten sich auf den Weg zu einen der schrecklichsten Orte von Teramar. Der Ort, der am lebensfeindlichsten überhaupt erschien: Der Stadt Karrum, der Hochburg der Menschen. Fullmoonstar hatte bisher nur in Geschichten und Erzählungen davon gehört, diesen Ort allerdings noch nie selbst gesehen. Er dachte nur, dass dort alle Menschen, die es gab, lebten und das es ein schrecklicher Ort sein musste. Auf dem Weg ergab sich allerdings eine Chance zur Flucht. Die Fahrzeuge der Menschen bewegten sich sehr langsam und schwerfällig über den unebenen Waldweg, auf dem sie unterwegs waren. Durch die Bewegung des Fahrzeugs, fiel der Käfig, in dem sich die Jungwölfe befanden, von der großen Kiste, auf der die Menschen ihn platziert hatten. Sie hatten wohl vergessen, den Käfig richtig zu befestigen. Als dieser nun mit seinen Insassen auf der Ladefläche aufschlug, zerbrach eine Seitewand leicht. Es war den jungen Wöfen möglich, sich durch die gebrochene Wand zu zwängen, auch wenn die zersplitterten Teile des Käfigs schmerzhaft über die Haut kratzten. Sie wussten zunächst nicht, was sie nun tun sollten, nachdem sie auf ihrem Gefängnis entkommen waren. Ihnen fiel in ihrer Panik auch nichts anderes ein, als den Weg nach draussen zu nehmen, durch den sie gekommen waren. Das Heck des Fahrzeugs war nur mit einer Plane abgedeckt, so dass man gelegentlich an der Seite vorbei nach draussen sehen konnte. Dies war ihr Weg in die Freiheit. Glücklicherweise fuhren die Menschen wegen dem holprigen und vom Regen der letzten Nacht aufgeweichten Weg nicht besonders schnell, so das die Wölfe den Absprung mehr oder weniger gut überstanden. Fullmoonstar und sein Bruder Dawnstar zogen sich einige blaue Flecke und Schürfwunden zu, während seine Schwester Lyall nicht so viel Glück hatte. Sie brach sich bei dem Sprung und dem anschließenden Aufschlag auf den Waldweg das rechte Vorderbein und blieb laut winselnd liegen. Die Menschen hatten mittlerweile bemerkt, dass ihre Gefangenen versuchten zu fliehen und hatten das Fahrzeug gestoppt. Fullmoonstar und sein Bruder rannten zu Lyall zurück, um sie zum Aufstehen zu bewegen…als Lyall bemerkte, dass die Menschen angehalten hatten und nun aus dem Fahrzeug kamen, versuchte sie dies auch, brach aber sofort wieder mit einem schmerzerfüllten Schrei zusammen. Einer der Menschen wedelte wild mit den Armen, um das vorausfahrende Fahrzeug zum Anhalten zu bewegen. Ein Anderer rannte direkt auf sie zu. Vor lauter Panik, rannten die beiden Brüder los, ins Dickicht des Waldes, und ließen Ihre Schwester bei den Menschen zurück. Nach ein paar hundert Metern konnten sie einen lauten Knall hören, gefolgt von einem Aufschrei von Dawnstar. Allerdings rannte er weiter. Als sich Fullmoonstar erschrocken zu ihm umdrehte, konnte er aber etwas seltsam Buntes an der Hüfte seines Bruders erkennen. Nach wenigen Metern stürze dieser schließlich und blieb ebenfalls reglos auf dem Waldboden liegen. Fullmoonstar machte erneut kehrt, um nach seinem Bruder zu sehen, als ein erneuter Knall zu hören war und etwas an seinem Kopf vorbeizischte und hinter ihm im Boden stecken blieb. Es war ein weiteres buntes Ding. Die Menschen brachen nicht weit von ihnen laut durchs Unterholz und kamen schnell auf sie zu gerannt. Nun vollkommen allein, rannte der junge Wolf um sein Leben, weg von den Menschen. Er lief, bis sein Körper ihm den Dienst versagte und legte sich dann unter einen dichten Busch und kauerte sich zusammen. Der Wald war auf einmal so gespenstisch still in seinen Ohren. Obwohl die Vögel zwitscherten und den neuen Morgen willkommen hießen und auch die sonstigen Geräusche des Waldes zu hören waren, konzentrierte er sich nur auf eine Art von Geräuschen. Die der Menschen. Als diese aber ausblieben und er nun schon den gesamten Vormittag in seinem Versteck verbracht hatte, fühlte er sich sicher genug, um die Schnauze vorsichtig aus dem Gebüsch zu schieben und nachzusehen. Allerdings konnte er nichts wahrnehmen, was die Präsenz der Menschen verkündete. Er wartete noch bis zur Dämmerung und schlief in dem Gebüsch erst einmal. Der Stress hatte seine Körper fast vollständig ausgelaugt. Als es schließlich dunkel wurde, kehrte er zu dem Ort zurück, an dem der Weg der Menschen durch den Wald führte. Er fand die Stelle, an der Dawnstar gelegen hatte. Doch er war verschwunden und der Geruch seines Bruders ging in dem der Menschen fast vollständig unter. Sie hatten ihn also erwischt. Er folgte dem Weg auch bis zu der Stelle, an der Lyall gelegen hatte….jedoch war auch hier keine Spur mehr, bis auf den Geruch zu finden. Fullmoonstar stand nun vollkommen allein und verlassen in einem Wald, den er nicht kannte, an einem Ort, von dem er nicht wusste, wo er war. Erneut kam Panik in ihm auf, denn er wusste auch nicht, wohin er nun laufen sollte. Zunächst wollte er dem Weg folgen, doch gab er dies nach einige Kilometern wieder auf, da er einfach zu hungrig und durstig war. Zu seinem Glück fand er im Wald ein Reh, dass in eine Falle geraten und dort auch gestorben war. Das Fleisch war nicht besonders frisch, doch tat es seinen Zweck. Ein Bach, der durch den Wald floss, stillte auch erstmal den Durst des Jungwolfes.
Den folgenden Monat verbrachte er damit, den Wald zu erkunden. Es gelang ihm nicht immer, sich Nahrung zu beschaffen und er war nicht selten kurz davor zu verhungern. Ab und zu versuchte er es erneut dem Weg zu folgen und kam auch eines Tages am Rand des Waldes an, an dem aus dem Weg eine breitere Straße wurde, die durch eine riesige Ebene zu führen schien. Er wagte es nicht den Wald zu verlassen, da ihm eine Erinnerung an eine Regel davor warnte, die sein Vater ihm damals erklärt hatte. Auf offenen Flächen würden die Menschen ihn vielleicht sehr schnell und leicht finden. Der Gedanke daran gefiel ihm nicht und die Angst trieb ihn wieder tiefer in den Wald. Einige Tage später, ruhte er sich Abends gerade von dem Versuch aus, zu jagen, als ihm plötzlich ein Geruch in die Nase stieg, der ihn aufschrecken ließ. Es war kein schöner Geruch und sein Nackenfell sträubt sich bei dem Gedanken, näher an ihn heran zu gehen. Allerdings gewann die Neugier und er ging auf den seltsamen Geruch zu. Als er auf einem kleinen Hügel im Wald angekommen war, sah er durch die Bäume den hellen Schein von Licht. Vögel flogen über die Kronen der Bäume und auch sonst war der Wald in einer gewissen Unruhe, die nun auch immer stärker auf ihn überzugreifen begann. Schließlich wurde das ungute Gefühl so stark, dass er kehrt machte und nun ebenfalls vor dem Licht und dem Lärm floh, der aus der Richtung kam, von der er sich nun entfernte. Doch es schien ihm so, als würde er dem Licht nicht entkommen können und in seiner Angst hatte er auch die Orientierung verloren. Der seltsame, eben noch so interessante Geruch füllte nun die gesamte Luft und machte es schwerer zu Atmen. Er rannte schneller, doch das Licht war ihm bereits zuvorgekommen. Er kam auf eine Lichtung und stellte fest, dass der Wald auf der anderen Seite der Lichtung vor ihm bereits in Flammen stand. Instinktiv wollte er dem Feuer ausweichen, doch als er sich umdrehte stellte er fest, dass das Feuer auch in dieser Richtung bereits brannte. Egal, in welche Richtung er sich wandte, das Licht der Flammen schien überall um ihn herum durch die Bäume. Er verlor vollkommen die Orientierung, da er einfach nur versuchte, so viel Raum wie möglich zwischen sich und den Flammen zu halten. Das Feuer hatte nun schon einen sehr großen Teil des Waldes erfasst und in seinen Augen gab es kaum eine Möglichkeit, dem Tod nun noch entkommen zu können. Er rannte einfach panisch weg vom Feuer, das sich nun immer schneller durch das trockene Unterholz fraß. Die Hitze und die stickige Luft machten das Atmen fast nicht mehr möglich. Fullmoonstar stolperte, als sich seine Beine in einer Pflanze verfingen. Als er am Boden lag, sah er aus dem Augenwinkel das Feuer, wie es sich im Wasser nicht weit von ihm spiegelte. Das war seine Rettung. Der Fluss, der durch den Wald floss, war groß genug, dass das Feuer nicht so leicht auf die andere Seite gelangen konnte. Er riss sich von der Pflanze los und sprang in den Fluss.
Am anderen Ufer angekommen, sah er, wie das Feuer auf der anderen Seite wütete. Nach wie vor von der Angst getrieben, das Feuer könnte wahrscheinlich doch auf diese Seite überschlagen, lief er, nachdem er etwas Wasser aus dem Fluss getrunken hatte, so schnell wie möglich zum Rand des Waldes. Vor sich erstreckte sich die große Ebene, die er zuvor schon einmal gesehen hatte. Hier und dort waren kleine Dörfer und Siedlungen der Menschen zu sehen. Der Wald war nun nicht länger sicher für ihn. Die Einsamkeit, die ihn in seinen Monaten im Wald schon geplagt hatten, meldete sich nun erneut und stärker denn je zurück. Er wollte wieder mit anderen Wölfen zusammen und endlich wieder in einem Rudel sein. Und vor allem wollte er nicht mehr allein sein. So brach er auf und durchwanderte die Ebene und das dahinter liegenden Land, auf der Suche nach anderen Wölfen und einem neuen zu Hause…




Besonderheiten Bearbeiten

- Fullmoonstar's Bruder Dawnstar tauchte unerwartet in Karrum auf
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