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La Karisa "Kari"

Spitzname Kari
Spieler Ronta
Spezies Kimborayl-Wolf
Geschlecht weiblich
Alter 4 Jahre
Größe 72,5 cm
Gewicht 46 Kg
Spezialitäten singen
Klasse Sängerin

AllgemeinesBearbeiten

Aussehen: Sie besitzt ähnlich viel Fell wie ihr Bruder Kirinu, allerdings liegt es bei ihr für den Betrachter „schöner“ und sanfter. Generell fühlt es sich unglaublich sanft und weich an. Im Winter ist es noch etwas länger und dichter als zu der heißen Jahreszeit. Sie hat lange Beine, ihr Gang wirkt unbeschwert und tänzelnd, wenn sie trabt. Kari kommt farblich mehr nach ihrer Mutter, besitzt an der Brust eine weiße Stelle und hat ansonsten ein von braun dominiertes Fell. Die Übergänge sind fließend und wirken natürlich. Die Augen sind bernsteinfarbend und scheinen einen natürlichen Glanz zu besitzen. Die Ohrinnenseite ist schwarz.

Wesen: Kari ist eine freundliche Fähe. Sie ist weder zickig, noch wehleidig. Die Fähe lacht gerne und viel und ist generell oft gut gelaunt. Sie ist keine reine Führungsposition, aber auch nicht das letzte Glied der Kette. Loyalität schreibt sie groß, wobei diese sich meistens mehr auf einzelne Individuen richtet. Es fällt ihr schwer, an eine ganze Gruppe zu denken, sie betrachtet eher das Individuum als die Gesamtheit. So ist es mit vielen Dingen, mitunter sieht sie eher Details als das große Ganze. Teilweise wirkt sie unbekümmert, dies ist jedoch nicht mit Naivität zu verwechseln. Allerdings ist vieles davon auch eher oberflächliche Freude, denn unter all diesem Gebaren ist Kari im Grunde sehr verstört beim Betrachten der Welt. Hin und wieder neigt sie zu depressiv-ähnlichen Zuständen, aus denen sie sich allerdings ebenfalls gut herausholen lässt. Kari ist tief in der Gegenwart verwurzelt und denkt selten wirklich weit voraus. Auch dies ist mehr eine angelernte Lebensart als Dummheit oder Verschlossenheit der Wirklichkeit gegenüber. Seit sie klein ist, besitzt Kari ein tiefes Verständnis für die Töne und Schwingungen um sie herum. Es scheint ihr angeboren, auf diese zu reagieren und sie stärker wahrzunehmen als die meisten. Außerdem ist sie eine begnadete Sängerin. Verhalten/ Wirkung auf andere: Die Wölfin ist in ihrer Grundstimmung eigentlich durchaus positiv und das bemerkt auch ihr Umfeld. Sie ist eine angenehme Zeitgenossin, die man gerne um sich hat. Ihr Gesang und ihre melodische Stimme trösten, bauen auf und schaffen ein angenehmes Gefühl. Es ist ihre Veranlagung, sich um andere zu kümmern und Mitleid zu empfinden. Auch ihre ureigene Traurigkeit hierbei hilfreich, unterstützt es die Fähe doch darin, sich in die Leiden anderer hin einzufühlen. Manches Mal erweckt sie Verständnislosigkeit, wenn sie wirklich unfähig ist scheint, einen größeren Zusammenhang zu sehen. So entsteht oft der Eindruck, die Fähe sehe nur die Gegenwart und denke zu wenig an die Zukunft. Dies fällt ihr allerdings wirklich schwer.


VorgeschichteBearbeiten

Kari wuchs die erste Monate ihres Lebens genauso auf, wie ihr Bruder Kirinu. Sie unterschied sich von ihm ziemlich in den Interessen, wenngleich die beiden Geschwister immer eine sehr starke Verbindung hatten. Kari übte gerne kämpfen, was ihren Bruder wenig interessierte. Der freundete sich lieber mit halbwüchsigen Menschen an. Die junge Fähe indes bemerkte indes, dass die Welt wunderschön war. Nicht nur wegen ihrer vielseitigen Gerüche, sondern vor allem wegen ihres Gesangs. Die Welt sang für sie. Ihre Mutter hatte dafür nicht viel übrig, aber Marlo, der selber ein ganz ordentlicher Sänger war, konnte zumindest etwas nachvollziehen, wovon seine Tochter da redete. Kari verbrachte viel Zeit damit, der Natur zu lauschen. Sie hörte, wenn Regen über das Land niederging, nicht nur das dumpfe Tropfen des Wassers, sondern vernahm ein ganzes Rauschkonzert an Lauten, die sie dazu brachten, aufzuspringen und zu tanzen. Ihr Verhalten beunruhigte Lasida, aber Kir fand es interessant, auch wenn er es nicht verstehen konnte. Es kam die Zeit, wo Kir sehr viel zu den Menschen ging. Kari folgte ihm manchmal und beobachtete aus großem Abstand, hatte aber zu viel Furcht, näher zu kommen. Ihre Eltern beunruhigte das und sie versuchten, es dem Wolf zu verbieten. Es ergab sich also, dass Kari bei ihren Eltern war, an jenem Tag, als „der Fremde“ aus den Wölfen nicht näher bekannten Gründen bei der Hütte war, wo Kirs menschliche Spielgefährten sich befanden. Als er auf Kir schoss, merkten die Wölfe auf. Lasida, die von jeher eine ausgezeichnete Späherin war, näherte sich der Hütte. Marlo und Kari folgten ihr in ausreichendem Abstand. Die Spur ihres Sohnes entfernte sich von dieser, gefolgt von der des Menschen. Voller Panik lief Lasida weiter. Sie erreichte sie Stelle, an der Kir gestürzt war. Dort unten war nur tosendes Wasser. War er gestürzt, konnte er nicht überlebt haben. In diesem Moment erlauschte sie das Knacken eines Astes. Für einen Moment blickte sie in den Lauf des Gewehres wie ein Kaninchen, welches gestellt worden ist. Dann raste sie davon. Sie erreichte ihre Familie und die drei flohen. Zeitgleich kämpfte Kir in den Fluten um sein Überleben, hatte allerdings das Schlimmste bereits hinter sich. Der Jäger indes gab nicht auf. Tagelang verfolgte er sie, schließlich trieb er sie weit hinaus aus seinem Revier. Ob es ein tiefsitzender Hass auf ihre Art oder pure Trophäenjagd war, wusste die Wölfe nicht. Jeder Versuch, zurückzukehren, erwies sich als unmöglich und schließlich erstarb auch der Wunsch danach. Der Jäger gab irgendwann auf und so kam die Trauer um Kir an den Vordergrund. Das Wetter schlug um und es schneite. Die drei wandten dem Revier schließlich den Rücken zu. Kirinu traf nur kurz nach ihnen ein und konnte ihren Spuren nicht folgen. Aufgrund der Witterungs- und Landschaftslage hörten sie sein Heulen nicht. Dieser simplen Tatsache verdankten sie ihre Trennung. Kurz darauf fand Kirinu die Hütte mit den Leichen, unter ihnen auch der Jäger, ohne eine Erklärung dafür zu finden. Beide Wölfen, Kari und Kir, waren knapp ein Jahr alt. Marlo schlug vor, dass Rudel seiner Verwandten aufzusuchen. Darüber war Lasida alles andere als froh, lebte jenes Rudel doch mit Menschen zusammen. Natürlich waren diese friedlich, aber Kari ängstigte dieser Gedanke ebenso. Trotzdem einigten sich die drei Wölfe auf dieses Vorgehen. Der Weg war beschwerlich und lang, sie verloren dabei das Zeitgefühl komplett. Kari behielt die Reise nicht in guter Erinnerung, denn oft hatten sie verharren müssen, weil Menschen in der Nähe gewesen waren. Ihr Vater erhielt einen Streifschuss, und sie selbst wurde krank. So kamen sie viel langsamer voran, als geplant. Kari war erschöpft und verstört, denn die Welt sang zwar immer noch für sie, hatte sich aber als kalter, finsterer Ort erwiesen. Das Rudel nahm sie auf. Marlo war lange fort gewesen. Zu der jungen Fähe waren sie freundlich. Und so kam es, dass sie Kasa kennenlernte. Zunächst hatte sie nur vagen Kontakt zu ihr, denn Kari hielt sich viel für sich. Und auch die Fähe, die, wie sie erfuhr, einen Bruder zu beklagen hatte, litt. Dies war eines Tages auch der Punkt, an dem sie sich trafen, denn auch Kari trauerte um einen Bruder, der gefallen war, im wahrsten Sinne des Wortes. Zu einer tieferen Freundschaft der beiden Weibchen kam es, als Kasa von der alten Wölfin unterrichtet wurde. Denn auch Kari hatte die Aufmerksamkeit dieser auf sich gezogen. Ihr natürliches Verständnis für die Schwingungen der Welt musste geschult werden und die Fähe lernte singen, auf eine Art und Weise, die andere ermutigte und sie selbst tröstete. Sie fand wieder etwas Hoffnung. Die Freundschaft zu Kasa war anders. Kein Spielen, keine wilden Debatten, sondern viel Schweigen und ruhige Unterstützung zeichnete das Zusammensein der kleinen und der großen Fähe aus. Schließlich machte sich Kasa auf den Weg, ihrem Schicksal zu folgen. Kari blieb zurück. Einige Zeit später aber meinte sie, ein besonderes Lied zu hören, dass durch ihr durchs Herz ging und ihr keine Ruhe mehr ließ. Völlig von ihren Gefühlen und dem Lied geleitet, verließ sie die Alte und ihre Eltern gleichermaßen. Denn irgendwo, da war sie sich sicher, gab es mehr als diese einzelnen Lieder. Irgendwo, ganz sicher, sang alles im Gleichklang…vielleicht gab es doch eine Möglichkeit, wieder etwas Licht in ihre Welt zu bringen.

So folgte sie Kasas Spuren, ohne es zu wissen, doch von einem unbestimmten Verlangen getrieben, von dem sie gut wusste, dass sie eine Einbildung sein konnte. Futter zu finden, war teilweise schwierig, oft begnügte sie sich mit Aas. In dieser Zeit lernte sie, die Welt noch skeptischer zu betrachten und vor allem, jeden Tag der Gegenwart auszukosten und sich gedanklich nur auf diese und das aktuelle Umfeld zu konzentrieren, von einem Tag auf den anderen überleben, immer weiter.

BesonderheitenBearbeiten

Stärken: Sie hat eine wunderschöne Stimme, die bestärkend ist, nicht nur, wenn sie singt. Die Wölfin besitzt starke Überzeugungskraft. Außerdem ist sie treu und loyal. Kari ist eine ganz passable Kämpferin, wenn es unbedingt notwendig ist.

Schwächen: Ihr „Talent“, Spuren zu lesen, hat sie schon oft auf Abwege gebracht. Es fällt ihr schwer, wirklich lange bei einer Sache zu bleiben, weshalb sie auch keine gute Jägerin ist. Die Ausnahme bildet hier das Heulen. Da sie wir ihr Bruder nicht unbedingt klein ist und ebenfalls langes Fell besitzt, eignet sie sich kaum für Einsätze, in denen Heimlichkeit und Unauffälligkeit gefragt ist. Zudem ist sie nicht wirklich vorrausschauend.

Menschen: Menschen bereiten ihr Angst, weil sie Kari daran erinnern, weshalb sie ihren Bruder verloren hat. Außerdem hört sie Misstöne in der Welt, die meistens in der Nähe von Menschen auftreten.

Treffen mit dem RudelBearbeiten

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