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„Nimm dich vor dem nebeligen Pfad in Acht, Kind Farans“


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Spitzname Kir
Spieler Ronta
Spezies Kimborayl-Wolf
Geschlecht männlich
Alter 4 Jahre
Größe 80 cm
Gewicht 63 Kg
Spezialitäten wandern
Klasse Diplomat

AllgemeinesBearbeiten

Aussehen: Der Rüde besitzt langes, fast strubbelig wirkendes Fell, welches haselnussbraune Farbe besitzt. Ein hellbrauner Sattel ziert seinen Rücken. Die Rute des Wolfes wirkt etwas zu lang für den Körper, passt aber allgemein zu dem etwas strubbigen Aussehen Kirs. Aus seinem komplett in braun gehaltenen Fell sticht das rechte Vorderbein heraus, dass weiß ist- genau wie sein Vater. Den vorwiegend braunen Pelz hat er von seiner Mutter geerbt, während Fellänge und generelle Statur deutlich das Erbe seines Vaters zeigen.
Die Augen sind bernsteinfarbig, wirken fast golden, wenn Licht in sie fällt. In ihnen liegt stets ein sanfter Ausdruck und desöfteren ein neugieriger Glanz.
Er hat einige kleine Narben am Körper, Zeichen des Lebens, kleine Verletzungen, die jedoch durch sein Fell völlig unsichtbar sind.

Wesen: Kirinu ist vor allem eines: sehr liebenswert und ausgeglichen. Er ruht in sich selbst und ist zumeist mit dem zufrieden, was er hat. Der Wolf fühlt sich schnell für jene, die er mag, verantwortlich. Er liebt es, andere aufzubauen und sie aufzuheitern. Kir umgibt sich gerne mit anderen und ist ungern alleine, man könnte den Wolf also als sehr sozial bezeichnen.
Er liebt das Leben sehr. Am glücklichsten ist er inmitten eines Blumenmeeres, umgeben von jene, die er mag. Da die Realität aber oftmals anders aussieht, macht er das Beste aus allem, was kommt oder versucht es zumindest. Bei neuen Situationen neigt er dazu, erst zu überlegen und Zwiegespräch mit dem eigenen Kopf zu führen. Auf manch einen mag das im ersten Blick als Schüchternheit wirken, aber der Wolf ist sehr vorsichtig mit dem, was er sagt und tut, da es ihm fern liegt, Probleme zu verursachen oder andere mit unbedachten Worten zu verletzen. Gleichwohl passiert dies natürlich hin und wieder, woraufhin der Rüde stets versucht, es wieder gut zu machen.
Er ist sehr umgänglich und immer bereit, anderen zuzuhören, hin und wieder zieht Kir sich aber auch gerne in sich selbst zurück, um seine Gedanken schweifen zu lassen. Auf andere wirkt er somit oft traurig, wenngleich er das nicht beabsichtigt. Er braucht diese Zeit, um in sich zu gehen und seine (seelischen) Verletzungen zu heilen. Dadurch schafft er es, die meisten Dinge zu überstehen. Auf andere befremdlich wirkt zuweilen sein großes Interesse an der Faune, tatsächlich hat der Rüde einiges an Wissen darüber zusammengetragen im Laufe der Zeit. Er läuft zu jeder ungewöhnlich duftenden und aussehenden Pflanze, die im begegnet.
Überhaupt zeigt er reges Interesse an seiner Umwelt; nur seine Neugierde für alles Neue zerstört bisweilen seine Besonnenheit. Er ist sehr wissbegierig.
Hin und wieder wirkt er etwas paradox, da seine meistens ruhige und nette Art von Euphorie durchbrochen wird, nämlich dann, wenn er etwas Neues entdeckt. Dann wirkt er wie ein Welpe, was er tief in seinem Herzen auch noch ist und immer sein durfte, auch bei dem Alten, der ihn aufgezogen hat. Aufgrund der etwas ungewöhnlichen Lebensweise des Wolfes, der seit längerem kein festes Rudel mehr besitzt, ist Kir auch sehr aufgeschlossen neuen Wesen gegenüber und kennt wenig Vorurteile, oder behält diese für sich, weil ihm sein eigenes, beschränktes Wissen bewusst ist.

VorgeschichteBearbeiten

Kirinu verbrachte seine Kindheit glücklich inmitten seines winzigen Rudel, welches aus seinen Eltern und seiner Schwester bestand. Sein Bruder starb schon in der ersten Woche seines Leben, sodass er keine Erinnerung an ihn besitzt. Kir entwickelte schnell reges Interesse für seine Umwelt und war sehr ungestüm. So brachte er sich oft in Gefahr. Diese Eigenschaft legte er erst spät ab.
Eines Tages machte er seine ersten Erfahrungen mit Menschen. Arglos und freundlich, wie der junge Wolf war, näherte er sich einigen jungen Menschen, die vor einer alten Jagdhütte hockten. Diese hielten ihn aus Unwissenheit für einen Hund und spielten mit ihm, durchaus freundlich. Der Jungwolf war begeistert.
In den folgenden Tagen besuchte er sie immer wieder, bis sein Vater es ihm verbot. Er erzählte Kirinu von der Gefahr, die von den zweibeinigen Wesen ausging. Kir, naiv, wie er damals war, glaubte seinem Vater nicht und schlich sich weiter zu den Jugendlichen. Diese taten ihm schließlich nie etwas Böses.
Und es waren auch nicht die Kinder, die Kir von seinem Rudel trennten. Eines Abends in seinem ersten Winter näherte sich der Rüde wieder dem Gebäude. Aber nicht die Kinder befanden sich dort. Ein Mann mit einer seltsamen Vorrichtung in der Hand näherte sich ihm. Aus dem Kirinu fremden Gerät löste sich ein lautes Geräusch und neben ihm schlug die Erde auf. Verängstigt lief der Wolf davon, in den Wald, an einer Schräge entlang.
Es war ein Versehen. Er rutschte aus und fiel. Unter sich bemerkte er nur den Fluss.
Wasser schlug über ihm zusammen und raubte ihm fast das Bewusstsein. Mit aller Kraft durchbrach er die Wasseroberfläche, wurde durch die starke Strömung wieder nach unten gedrückt.
Der Jungwolf ertrank damals fast. Ewig lang, wie es ihm schien, war er in einem Rhythmus von Auftauchen- Absinken gefangen. Da war die Dunkelheit des Wasser, die Ungewissheit, wo sich oben und unten befand. Das panische Luftschnappen, wenn er die Oberfläche durchstieß. Immer wieder prallte er an Felsen, welche sich im Flusslauf fanden. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, doch irgendwann wurde der Fluss langsamer. Dennoch konnte sich der Rüde kaum bewegen, alles schmerzte.
Irgendwann packten ihn Zähne und zogen ihn heraus. Ein älterer Rüde hatte ihn gerettet.
Es dauerte eine Weile, bis Kirinu aus seiner Benommenheit erwachte. Es war nicht nur die Kälte und der Schock, sondern vor allem ein tiefes Grauen, welches sich über ihn legte. Seit jenem Tag verspürte er große Furcht vor den Abgründen eines Gewässers.
Nach ein paar Tagen fühlte sich Kir besser. Der Alte brachte ihm Futter, erzählte dem Jungwolf viel, nannte aber niemals seinen Namen. So wurde er für ihn zum „Alten“, in Ermangelung eines besseren Namen.
Kirinu verließ den alten Wolf voller Dankbarkeit und machte sich auf den Heimweg. Der Rückweg war erstaunlich lang, der Wolf war eine ganze Weile im Fluss getrieben. Schließlich wurde die Umgebung wieder bekannter.
Seine Familie indes fand er nicht wieder. Lange suchte und Heulte er, doch nur die Stille antwortete ihm. Dafür fand er die Hütte wieder- der Mensch, aber auch die Jungendlichen lagen in ihrem Blut, die Kehlen durchtrennt. Kir näherte sich angstvoll, doch keine Wölfe schienen diese Wunden verursacht zu haben. Vielmehr schienen sie ebenfalls von Menschenhand zu stammen.
Er begann zu ahnen, dass auch seine Familie hatte fliehen müssen, vor ganz kurzer Zeit, denn ihre Spuren waren noch frisch. Kir folgten ihnen, doch sie verloren sich im frischen Schnee. Er unterdrückte die Verzweiflung, die in ihm keimte und tat das Einzige, was ihm nun noch blieb: Er kehrte um.
Mit viel Mühe fand Kirinu den Rückweg zu dem Alten. Bei diesem blieb er dann auch zwei Jahre lang, lernte viel über die Faune und deren Wirkung. Der Alte lehrte in die Unvorhersehbarkeit, aber auch die Schönheit der Welt und des Lebens. So wurde Kirinu nicht verbittert, sondern durchaus lebensbejahend. Zudem legte er seine Ungestümheit ab und wurde etwas ruhiger und besonnener.
Einige Wanderer lernte er so im Laufe der Zeit kennen; viele Wölfe kamen zu dem alten Wolf, um von dessen Wissen zu profitieren- mit vielen sprach er.
So beschloss er sich eines Tages auch, zu wandern, um zu lernen.
Und vielleicht…nur vielleicht…gab es ja auch irgendwo Hinweise auf seine Familie..

BesonderheitenBearbeiten

Stärken: Er ist sehr diplomatisch und kann sich gut ausdrücken, zudem ist er recht flink.
Kir besitzt eine geduldige und aufbauende Ausstrahlung, er wirkt vertrauenserweckend.

Schwächen: Er hat panische Angst vor Wasser…alles, was größer als ein Bach ist, versetzt ihn in einen Zustand, in welchem er völlig losgelöst von seiner sonstigen Besonnenheit ist.
Zudem ist er kein guter Kämpfer und scheut derartige Auseinandersetzungen.
Er neigt dazu, sich hin und wieder durch sein großes Interesse an neuen Dingen in Gefahr zu bringen.

Menschen: Aufgrund der Erlebnisse in seiner Jugend ist er Menschen gegenüber nicht so scheu oder gar aggressiv wie viele seiner Artgenossen. Zwar hat er einen gewissen Respekt vor den Zweibeinern, aber er fürchtet sie nicht mehr als andere Gefahrenquellen auch. Zudem ist er fest davon überzeugt, dass die Menschen im Grunde "gut" sind und dieses Gute nur gefördert werden müsste. Zumeist behält er diese Gedanken aber für sich, weil er damit öfter auf Missverständnis oder offene Ablehnung stößt.

Treffen mit dem RudelBearbeiten

Der Wolf wurde von den Anderen befreit, als er in die Hände der Hunde fiel. Dort gefangen gehalten, entdeckte er zunächst die ebenfalls in Gefangenschaft geratene Arjuna, welche bewusstlos war. Er wurde von Kiara, Tarjan und Revy gerettet, deren Auftauchen ihm die Gelegenheit gab, aus den Klauen seiner Fänger zu entkommen. Nach dem Vorfall, der das Rudel entzweite, ist er bei der Gruppe in der Wüste geblieben, aus Dankbarkeit ebenso wie aus Interesse an dem seltsamen Rudel, welches sich von allem unterscheidet, was er bislang gesehen hat. Zunächst noch zurückhaltend, beginnt er, Kontakte zu knüpfen. Jüngste Informationen, die er erhielt, verunsichern den Rüden, was nicht daran ändert, dass er vorhat, die Gruppe zu begleiten und diese nach Kräften zu unterstützen!

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